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Umbau und Sanierung des Konzerthauses Saalbau in Essen

  • Entwurf:Busmann + Haberer Gesellschaft von Architekten, Köln
  • BGF|BRI|NF:8.500 m² | 50.000 m³ | 6.500 m²
  • Leistungen:AHO PST 1 - 5, HB A - D; HOAI § 33, LPH 6 - 8
  • Zeitraum:2000 - 2005
  • Baukosten:16,2 Mio. Euro (netto, KG 200-700)
  • Bauherr:Stadt Essen, GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH

Projektbeschreibung

Der Saalbau Essen hat eine 100-jährige Tradition und ist der größte Konzertsaal der Metropol-Region Ruhr. Er beheimatet nach einer aufwändigen, zweijährigen Renovierung die Philharmonie Essen und weitere Veranstaltungsräumlichkeiten. Die feierliche Wiedereröffnung fand im Juni 2004 statt.

Im Zuge der Modernisierung und Sanierung unter Leitung der W+P – Gesellschaft für Projektrealisierung mbH wurde der rechtwinklig zu den Konzertsälen gelegene Mitteltrakt, mit dessen Foyer-Halle und Bürgersälen, unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten im Stil der 50er-Jahre wiederhergestellt.

Die erhaltenswerten Wandbeläge der großen Eingangshalle sowie der „Bunten Säle“ wurden während der Sanierung ausgelagert und aufgearbeitet, um danach wieder im erneuerten Kontext zu wirken. Der zuvor eher triste Foyer-Trakt wurde durch Oberlichter mit milchigen Glasflächen erhellt und unterstützt mit einem neuen Glaspavillon, in dem unterschiedliche Feierlichkeiten, Empfänge sowie Konzerte stattfinden können, die Erweiterung des Foyers.

Sämtliche Räumlichkeiten können so eigenständig bespielt werden. Ein Leistungsnetz für Ton und Videotechnik ermöglicht eine flexible Nutzung sowie Querverbindungen und Übertragungen zwischen den zum Teil denkmalgeschützten Räumen. Im Außenraum wurde nach Bestandsfotos die Fassade farblich rekonstruiert. Eine verbesserte Gebäudeerschließung ermöglicht die Ergänzung des traditionellen Eingangs an der Huyssenallee durch einen weiteren Eingang über den Stadtgarten.