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CMM
Münster

Neubau des Forschungsgebäudes „Centre of Mathematics Münster (CMM)“ in Münster

  • Entwurf:Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Münster
  • BGF | BRI:ca. 8.000 m² | ca. 35.000 m³
  • Leistungen:Objektplanung, HOAI Teile LPH 3 und LPH 4 - 9
  • Zeitraum:Q4/2021 - 2025
  • Kosten:Auf Anfrage
  • Bauherr:Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, Münster

Projektbeschreibung

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW plant auf dem Gelände der mathematischen Institute der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster den Neubau eines Forschungsgebäudes. Das „Centre of Mathematics Münster (CMM)“ soll die mathematischen Teildisziplinen und angrenzenden Wissenschaften miteinander vernetzen. Die PLAN FORWARD GmbH wurde mit der Erbringung der Planungsleistungen der Leistungsstufen 4 bis 9 sowie mit Teilleistungen der Leistungsstufe 3 beauftragt.

Das Forschungsgebäude CMM soll eine Schlüsselrolle in einer neuen ganzheitlichen Campus-Gestaltung einnehmen und zudem die internationale Sichtbarkeit des Mathematik-Standorts Münster erhöhen und exzellente wissenschaftliche Nachwuchskräfte aus der ganzen Welt anziehen. 

Das rund 3.500 Quadratmeter große fünfgeschossige CMM-Gebäude wird auf einer unbebauten Fläche am Orléans-Ring in der Nähe des Coesfelder Kreuzes entstehen. Im Mittelpunkt des Konzepts steht die Zusammenarbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den unterschiedlichen mathematischen Teilgebieten, daher prägen Offenheit und Flexibilität die Gebäudephilosophie. Lichthöfe und Glaswände sollen spontane Kommunikation und Zusammenarbeit ermöglichen, verschiebbare Tafelelemente zu mathematischen Diskussionen einladen.

Zentrum des Entwurfs sind die Interaktionsflächen und Atrien, welche die unterschiedlichen Nutzungen vernetzen. Die darum gespannten Büro-, Besprechungs- und Bibliotheksflächen orientieren sich zu diesem offen gestalteten Innenraum. Diese Vernetzung setzt sich in der Öffnung zum Campus und der Anbindung an das benachbarte Institutsgebäude nach außen fort. Eine Wabenstruktur als vorgehängte Metallfassade umhüllt das Gebäude, spiegelt die Vernetzung der Geschosse wider und betont den besonderen Charakter.

Parallel zum Forschungsbau plant die WWU, nach und nach die Gebäude des Fachbereichs Mathematik und Informatik durch neue zu ersetzen. Das CMM mit seiner auffälligen, kristallinen Metallfassade soll das Eingangsgebäude und das architektonische Highlight des neuen Mathe-Campus` am Coesfelder Kreuz werden.

Im Laufe des Jahres 2025 soll der Forschungsbau bezugsfertig sein.