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Schuldorf
favoritepark

Erweiterung des schuldorfes am Favoritepark in Ludwigsburg

  • Entwurf:PLAN FORWARD GmbH
  • BGF  | BRI | NF:2.010 m² | 7.171 m³ | 1.735 m²
  • Leistungen:Objektplanung, HOAI LPH 2 - 8
  • Zeitraum:Q2/2021 - Q1/2024
  • Kosten:ca. 5,5 Mio. EUR (brutto)
  • Bauherr:Landkreis Ludwigsburg

Projektbeschreibung

Der Landkreis Ludwigsburg hat für die Erweiterung des Schuldorfs am Favoritepark in Ludwigsburg die PLAN FORWARD GmbH mit der Erbringung der Planungsleistungen der Phasen 3-7 und der Objektüberwachung der Leistungsphase 8 nach HOAI 2013 zur Umsetzung des bestehenden Lösungsansatzes und des Bauvorhabens beauftragt.

Für die Fröbelschule und die Schule am Favoritepark in Ludwigsburg wird ein dreigeschossiger Erweiterungsneubau ohne direkten Anschluss an die Bestandsräumlichkeiten errichtet. 

Das Bauvorhaben wird in der innovativen und äußerst nachhaltigen Holz-Rahmenbauweise ausgeführt und auf einer massiven Stahlbeton-Bodenplatte mit Frostschürzen gegründet. Das Treppenhaus inkl. Technikbereich und Untergeschoss wird ebenfalls in Stahlbeton vorgesehen.

Im EG und 1.OG sind die Räumlichkeiten für die Schule am Favoritepark, mit insgesamt 8 Gruppenräume und dazwischengeschalteten Differenzierungs- bzw. Inklusionsräumen angeordnet. Weiter folgen eine Schülerküche, eine Bücherei sowie ein Lehrerzimmer. 

Im 2. Obergeschoss sind 2 weitere Gruppenräume vorgesehen sowie die notwendigen Beratungs- und Verwaltungsräume. Dazu gehören 1 Besprechungsraum, 2 Räume für die Frühberatung, 2 Räume für die Schulsozialarbeiter sowie 2 Büros für die Beratung. Weiter folgt ein Theaterraum.

Die Lüftungsanlage wird im Außenbereich angeordnet und erhält einen Sichtschutz. Außerdem erhält das Gebäude eine Teilunterkellerung für Technik und zusätzlich geforderte Lagerräume sowie einen über alle Etagen angeschlossenen Aufzug. Das Dach wird als Flachdach ausgeführt und mit einer extensiven Dachbegrünung ausgestattet. Die gesamte Dachflache erhält eine PV-Anlage. Als Maßnahme zum Sonnenschutz werden außenliegende Raffstoranlagen, sowie eine erhöhte Nachtlüftung der einzelnen Räume herangezogen. 

Für das Projekt werden die Vorgaben des Landes-Nachhaltigkeitsprogramm NBBW angestrebt. Neben der EnEV gilt für den Erweiterungsbau auch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG).

Geplant ist die Fertigstellung für Anfang 2024.