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Haus des Waldes

Neubau des Seminar- und Ausstellungsgebäudes "Haus des Waldes" in Stuttgart

  • Entwurf:PLAN FORWARD GmbH
  • BGF|BRI/ NF:1.500 m² | 11.625 m³
  • Leistungen:HOAI § 15, LPH 2 - 8
  • Zeitraum:1996
  • Baukosten:1,5 Mio. Euro
  • Bauherr:Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Staatliche Vermögens- und Hochbauamt
  • 1. Preis „Photovoltaik in Gebäuden” des Bundesministeriums für Forschung und Technologie 1995
  • Auszeichnung „Vorbildliche Bauten in Stuttgart” der Landeshauptstadt Stuttgart
  • Holzbaupreis Baden-Württemberg 1997
  • European Glulam Award 1999
  • Deutscher Holzleim-Baupreis 1999

Projektbeschreibung

Das „Haus des Waldes“ liegt stadtnah, unweit des Stuttgarter Fernsehturms, mitten im Stadtwald und bietet so ausgezeichnete Erlebnismöglichkeiten im Freien. Insbesondere die offenen und transparenten Ausstellungsflächen sollen den Besuchern die enge Verbindung der Wald-bezogenen Ausstellungsinhalte mit dem Wald im Gebäudeumfeld bewusst machen und als Erlebnis gestalten.

Entsprechend seiner Funktion als Ausstellungsschwerpunkt erhält der Entwurf der PLAN FORWARD für den Neubau einen rundum verglasten Hallenbereich zur Einbeziehung und Beobachtungsmöglichkeit des umliegenden Waldraums und der Umgebungseinflüsse aus Jahreszeit und Witterung.

Eine filigrane Konstruktion aus Brettschichthölzern überspannt bogenförmig den flexibel nutzbaren Hallenbereich. Die im zweigeschossigen Teil des Gebäudes untergebrachten kleinteiligeren Räume („Funktionsbereich") gliedern die Gebäudehülle entsprechend ihrer jeweiligen Anforderungen in geschlossene, mit unbehandeltem Holz verschalte oder in mit Fensterbändern versehene Teile.

Da die gesamte Konstruktion des Gebäudes auf den natürlich nachwachsenden Rohstoff Holz zurückgreift, veranschaulicht sie nicht nur das komplexe System der Holznutzung und Holzverwendung, sondern auch die dementsprechende Schonung anderer, nicht erneuerbarer Ressourcen. Alle Holzbauteile bestehen aus Douglasien, die in der Nähe von Ulm geschlagen wurden. Eine Nachrüstbarkeit der Dachflächen mit Solarzellen zur Erzeugung von Brauchwasser und elektrischem Strom ist vorgesehen